Gene Beery

Artist(s)
Gene Beery
Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019 Gene Beery. Fri Art Kunsthalle 2019

Die Ausstellung Gene Beery vereint über 40 Werke ab 1960 bis zu den jüngsten Arbeiten des Künstlers. Anlässlich dieser ersten institutionellen Retrospektive erscheint zudem eine Monografie.

Seit rund sechzig Jahren hinterfragt der Künstler Gene Beery (*1937) mit viel Humor und Hohn den Moment der ästhetischen Erfahrung. Welche Herausforderungen enstehen bei der Begegnung zwischen Werk und Betrachter*in? Was verspricht die Oberfläche eines Gemäldes denjenigen, die sie anschauen? Beery positioniert sich mit einer zu lesenden Malerei, deren Sätze das Bevorstehen, aber auch die Unmöglichkeit oder Absurdität einer solchen Erfahrung verkünden. Hinter der vermeintlichen Leichtigkeit und sarkastischen Distanz seiner Praxis steht eine tiefgreifende Reflexion über die Existenz von Kunst und die Rolle des Kunstschaffenden.

Seine ersten Text-Gemälde realisierte Beery 1960, an der Schnittstelle zwischen Fluxus, Minimal Art, Neo-Dada und Assemblage. Drei Jahre später verlässt er New York, um sich in die kalifornischen Berge zurückzuziehen, wo er seither fernab des Kunstgeschehens arbeitet. Während seine frühen New Yorker Arbeiten regelrechte Anti-Paintings darstellen, erweitert er seine Praxis ab 1965 auf Darstellungen, die jeglicher ideologischen Position entbehren und antizipiert damit das vielfältige Wiederaufleben der Malerei in den folgenden Jahrzehnten. Oszillierend zwischen figurativen Phasen, der Produktion von Künstlerbüchern oder Manifest-Gemälden, der Erfindung von Zungenreden und Neologismen, ist Beerys Arbeit geprägt von trockenem Humor und puns, die Künstlergenie und high art verspotten. Seine einzigartige Vorgehensweise schwingt nicht nur mit den Bewegungen der poetischen und künstlerischen Avantgarden der 1950er bis 1960er Jahre mit, sondern auch mit künstlerischen Praktiken von höchster Aktualität.

Öffnungszeiten
Montag und Dienstag: auf Voranmeldung
Mittwoch: 12 - 18 Uhr
Donnerstag: 12 - 18 Uhr
Freitag: 12 - 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 13 - 18 Uhr

Die Ausstellung wird unterstützt von :
Ville de Fribourg
Agglomération de Fribourg
Canton de Fribourg
Loterie Romande
Pro Helvetia, Fondation suisse pour la culture
Migros pour-cent culturel
Liip AG

Curator(s)
Opening
03.05.2019 18:00
Artist Information